Charterflüge: Komfortabel und flexibel die Staaten bereisen



Charterflüge werden zwar vornehmlich von Geschäftsleuten gebucht, aber es spricht nichts dagegen, die private Reise in die Staaten per Charterflug zu organisieren. Zeitliche und örtliche Flexibilität sind Argumente, die absolut dafür sprechen!

New York, Chicago, Philadelphia, San Francisco, New Orleans und Los Angeles – es gibt zahlreiche Städte in den USA, die man aus dem einen oder anderen Grund einfach gesehen haben muss. Mehrere Zeitzonen und Tausende Kilometer erstrecken sich zwischen den Sehnsuchtsorten. Die USA sind groß – und gerade das macht den Reiz doch aus! Denn nur durch die enorme geografische Ausbreitung sind die so bezaubernd diversen Landschaften von Regenwald über Wüste bis hin zu den enormen Kornfeldern des Mittleren Westens möglich. Tropisches Klima in Florida, nordische Kühle in Seattle – hier kommt alles zusammen. Wer das in wenigen Tagen erleben will, braucht viel Organisationstalent. Ohne Flüge innerhalb der Staaten geht das nicht. Und selbst per Linienflug wird es schwierig, denn lange Wartezeiten und unmögliche Verbindungen verschwenden

Inhaltsverzeichnis

Charterflug ist wie Taxi

Wenn der Linienbus nicht dahin fährt, wo man hinwill, oder die Zeit einfach nicht passt, nimmt man ein Taxi. Und das geht auch in der Luft. Für längere Strecken bieten sich Charterflüge an. Gerade dann, wenn man als Gruppe flexibel bleiben und viel sehen will, kann man in der Gruppe auch über die Anreise per Jet-Charter nachdenken. Dann ist der Unterschied zum Linienflug hinsichtlich der Kosten gar nicht mehr groß. Aber wie genau funktioniert das mit dem Charterflug?

Charterflugzeuge sind kleine Maschinen mit wenigen Passagiersitzen, die individuell geordert werden können. Weil die Flugzeuge nicht so groß sind, können sie auch die kleineren Flughäfen nahe der Städte nutzen. Damit erübrigen sich lange Reisewege zwischen den großen, internationalen Flughäfen und den Orten, die man eigentlich sehen will. Die Flüge können per App angefragt werden. Kleine Ein- und Zweipropellermaschinen stehen genauso zur Verfügung wie größere Cessnas und sogar Jets wie beispielsweise eine Boeing oder Bombardier. Der Service an Bord kann individualisiert werden, denn schließlich zahlt man nicht für einen Linienflug, sondern mietet schlicht ein ganzes Flugzeug samt Personal. Und das unterscheidet die Jet-Charter dann doch von der Taxifahrt: Wer bekommt an Bord eines Taxis schon Mahlzeiten serviert?

Auch interessant:  Krankheitsfall in den USA – Was nun?

Superbowl, Kentucky Derby oder Memorial Day: Reisen, wenn es am schönsten ist

Neben der herrlichen Natur, atemberaubenden Stränden und wahnsinnig interessanten Museen und Ausstellungen locken in den USA regelmäßig wiederkehrende Feiertage, sportliche Großveranstaltungen und Festivals. Wer dahin reist, muss mit langen Wartezeiten, ausgebuchten Flügen und vollen Hotels rechnen. Nach Corona ist die Reiselust enorm gestiegen. Auch hier kann eine private Jet-Charter die individuelle Reiseplanung enorm vereinfachen. Denn die kleinen Flugzeuge können außerhalb der großen, oft sehr vollen Flughäfen starten und landen. Je nach Flugzeugtyp reichen Sand- oder Schotterpisten vollkommen aus. Das macht die Reise durch die Staaten sehr flexibel und bedeutet nicht zuletzt eine enorme Zeitersparnis.

Zunehmend interessanter auch für KMU und Privatleute

War die Jet-Charter vormals größeren Unternehmen sowie den Reichsten vorbehalten, hat sich das in den letzten Jahren immer mehr gewandelt. Kleine und mittlere Unternehmen nutzen diese Möglichkeit, um ihren Mitarbeitern auf Geschäftsreise unnötige Wartezeiten und dem Unternehmen hohe Spesen und Arbeitszeitausfälle zu ersparen. Für Privatpersonen wird die Jet-Charter zunehmend interessant, weil der Komfort einfach sehr viel größer ist als auf einem Linienflug, obwohl die Kosten sich unter Umständen gar nicht so sehr unterscheiden. Da die Fluggesellschaften nicht mehr zu den Überkapazitäten der Vor-Corona-Zeit zurückkehren wollen, dürften künftig frühzeitig ausgebuchte Linienverbindungen ein zusätzliches Ärgernis darstellen.

Gastautorin: Lisa Arndt

Lisa war schon in jungen Jahren mit ihren Eltern auf dem amerikanischen Kontinent – seit dem sie alleine reist, ist die Liebe noch gewachsen. Neben den schillernden Städten ist es vor allem die Landschaft, die zum Campen und genießen perfekt ist. 4 Wochen Roadtrip mit Zelt, sollte jeder mal gemacht haben.

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here