Fastfood-Ketten in den USA

Die amerikanischen Fastfood-Ketten unterscheiden sich nur wenig zu denen in Deutschland beziehungsweise Europa. Der größte Unterschied liegt bei der weitaus höheren Auswahlmöglichkeit an verschiedenen Ketten.

Neben den auch in Deutschland bekannten Ketten wie Mc Donald’s, Burger King, Subway, KFC oder Pizza Hut gewinnen die neuen Systemgastronomie-Konzepte mit Fokus auf qualitativ hochwertigen Zutaten in den USA an immer mehr Beliebtheit.

Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, unterliegen die hier gelisteten Fastfood-Ketten keinem persönlichen Ranking.

Inhaltsverzeichnis

Bekannte Fastfood-Ketten in den USA

Mc Donald’s

Filialen in den USA: ~ 14.000

Über die USA verteilt gibt es mehr als 14.000 Filialen, rund ein Drittel aller Schnellrestaurant-Besuche entfallen auf Mc Donald’s.

Nichtsdestotrotz haben die großen Fast Food-Ketten wie Mc Donald’s mit einem Abwärtstrend zu kämpfen, während die lokalen Ketten mit Fokus auf hochwertigen und frischen Zutaten auf dem Weg sind ihnen den Rang ablaufen.

Burger King

Filialen in den USA: 7.500

Burger King ist nach wie vor eine der beliebtesten Fastfood-Ketten in den USA. Geschmacklich ergibt sich kein großer Unterschied zu den Burgern in deutschen Filialen. Wie bei Mc Donald’s spielt die Frische der Zutaten keine entscheidende Rolle, für einen Zwischenstopp reicht es aber aus.

Carl’s Jr. / Hardee’s

Filialen in den USA: 700 / 3.200

Beide Ketten gehören zu der Holding CKE Restaurants. Während Carl’s Jr. sich über den Südwesten der USA erstreckt, deckt Hardee’s den Südosten und Mittleren Westen der USA ab, wie auf dieser Karte ersichtlich:

carlsjr-hardees-locations-usa

Das Branding und einige Teile der Menüs wie die Thickburger oder Buiscuits sind identisch und überschneiden sich. Hardee’s legt einen größeren Fokus auf das Breakfast.

Bei beiden Ketten gibt es ausgefallene Burger, die aus frischen und hochwertigen Zutaten zubereitet werden.

Auf jeden Fall einen Besuch wert!

In-N-Out

Filialen in den USA: 300 | [su_highlight background=“#4DB2EC“ color=“#ffffff“]Tipp im Bereich Burger-Ketten![/su_highlight]

Ein Besuch bei In-N-Out Burger ist bei einer Rundreise Pflicht. Gerade deshalb, weil die meisten Filialen an der Westküste angesiedelt sind und die Kette eine zurückhaltende Expansionspolitik betreibt. So bewahrt das Unternehmen eine gewisse Exklusivität.

Die Qualität der verwendeten Zutaten ist sehr hoch.

Dazu trägt vor allem bei, dass alle Filialen vom Unternehmen selbst betrieben werden und kein Franchise-System vorhanden ist. Die Lieferkette ist kurz, keine Filiale verfügt über eine Gefriertruhe oder Mikrowelle.

Einfach lecker und nicht mit Mc Donald’s oder Burger King zu vergleichen.

Subway

Filialen in den USA: ~ 26.400

Subway ist seit einigen Jahren die weltweit größte Restaurantkette. Weltweit gibt es über 45.000 Restaurants. Soll es morgens mal schnell gehen oder kommt der kleine Hunger zwischendurch auf, ist ein selbst zusammengestelltes Sub eine gelungene und einigermaßen gesunde Abwechslung.

Taco Bell/Del Taco

Filialen in den USA: ~ 7.000/550

Typische Tex-Mex-Küche, die Qualität der Zutaten ist unterdurchschnittlich. Ein Burrito, Taco oder Nachos zwischendurch sind in Ordnung, für einen regelmäßigen Besuch fehlt es aber an gutem Geschmack.

Wendy’s

Filialen in den USA: ~ 6.500

Eine bekannte Burgerkette aus den USA, die großen Wert auf Frische der Zutaten legt und definitiv einen Besuch wert ist – fast gleichauf mit In-N-Out.

Die Burger, Fries, Salate und Milchshakes spielen im Fast Food-Bereich weit oben mit und das bei humanen Preisen.

In den 80er Jahren versuchte die Kette auch in Deutschland Fuß zu fassen, leider ohne Erfolg.

KFC (Kentucky Fried Chicken)

Filialen in den USA: ~ 4.500

In den letzten Jahren musste KFC viel Kritik einstecken, was die Qualität des Essens, die Hygiene und den Service in den Filialen anbelangt. Es handelt sich hierbei eben um klassisches Fastfood, bei dem einige Dinge wie die Frische und Wertigkeit der Zutaten auf der Strecke bleiben. Für einen Besuch zwischendurch aber in Ordnung.

Chick-fil-A

Filialen in den USA: ~ 2.000 | [su_highlight background=“#4DB2EC“ color=“#ffffff“]Tipp im Bereich Hähnchen-Ketten![/su_highlight]

Eine der am schnellsten wachsenden Fast Food-Ketten in den USA. Chick-Fil-A nimmt stetig an Beliebtheit zu, was vor allem auf die Qualität der Zutaten und den Service zurückzuführen ist.

Eine öffentliche Äußerung des Chefs Dan Cathy gegen die Homo-Ehe verschaffte dem Unternehmen auf der einen Seite viel Kritik, auf der anderen Seite trug es enorm zur Bekanntheit bei. Gemäß dem christlich-fundamentalistischen Auftreten sind die Filialen sonntags geschlossen.

Chipotle Mexican Grill

Filialen in den USA: ~ 2.000

Wie auch Chick-fil-A legt Chipotle Wert auf frische, lokale und hochwertige Zutaten sowie eine artgerechte Haltung, frei von Hormonen und Antibiotikum. EIGENTLICH.

Nach einem brisanten Wachstum kam es 2015 zu einer durch Kolibakterien ausgelösten Lebensmittelkrise, die dem Image des Unternehmens massiv schadete. Die Kette versucht mit allen Mitteln das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen, hatte aber zuletzt mit weiteren Einbrüchen zu kämpfen.

Five Guys

Filialen in den USA: ~ 1.000 | [su_highlight background=“#4DB2EC“ color=“#ffffff“]Tipp im Bereich Burger-Ketten![/su_highlight]

Aus einer riesigen Zutatenliste kannst du dir deinen eigenen Burger wie eine Pizza zusammenstellen oder klassische Burger wie einen Cheeseburger wählen. Neben den Burgern sind auch die Hot Dogs, Sandwiches, Pommes und Milchshakes optisch und geschmacklich ein Traum.

Typisch für das Restaurant sind die Säcke an Erdnüssen, an denen sich jeder Kunde bedienen kann. Die Einrichtung mit den rot-weißen Kacheln erinnert an ein typisches Road-Dinner.

Es wird nur frisches Rinderhack und Erdnussöl verwendet.

Tiefkühlschränke gibt es nicht, nur Kühlschränke zum temporären Frischhalten der Zutaten.

Domino’s

Filialen in den USA: ~ 4.500

Domino’s Pizza hat als eine der größten Fastfood-Ketten weltweit seinen Ursprung in den USA und ist auch in Deutschland mittlerweile mit über 200 Filialen vertreten.

Trotz zahlreicher Bemühungen, wie der Reduzierung der Lieferzeit und dem Experimentieren mit Robotern und Drohnen, leidet das Image der Kette unter der oft bemängelten, schlechten Essensqualität.

Jack in the Box

Filialen in den USA: ~ 2.200

Jack in the Box bietet mit Burgern, Chicken, Tacos und Shakes das typische Fastfood-Essen. Der Großteil der Filialen befindet sich an der Westküste, rund um den Firmensitz in San Diego verteilt. Jack in the Box ist vergleichbar mit Mc Donald’s und Burger King, wirbt aber mit einer frischen Zubereitung, wenn der Kunde bestellt.

Pizza Hut

Filialen in den USA: ~ 

Die Pizza-Kette ist mittlerweile in über 130 Ländern vertreten. Ob nun Pizza Hut, Domino’s oder Papa John’s – die Qualität und der Geschmack ist mit der einer einer lokalen Pizzeria kaum zu vergleichen. Die Pizzen werden eben in Massen vor- und zubereitet.

Firehouse Subs

Filialen in den USA: ~ 1.000 | [su_highlight background=“#4DB2EC“ color=“#ffffff“]Tipp im Bereich Sandwich-Ketten![/su_highlight]

Diese recht junge Fastfood bzw. Fast-Casual-Kette liegt voll im Trend und ist eine der am schnellsten wachsenden Franchise-Ketten in den USA. Kalorien spielen hier keine Rolle, einzig auf den Geschmack kommt es an – so wirbt auch die Kette. Die Kundenzufriedenheit stehe an erster Stelle.

Eine breite Auswahl an verschiedenen Subs und der gute Geschmack rechtfertigen die Preise, die immer noch human sind.

Arby’s

Filialen in den USA: ~ 3.300

Arby’s wurde durch das Roastbeef bekannt, bietet mittlerweile aber Sandwiches in vielen verschiedenen Variationen und Beilagen wie Curly Fries an. Damit möchte sich die Kette von anderen unterscheiden.

Die Filialen verteilen sich über sämtliche Staaten in den USA.

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